Spektrum



Stationäre Operationen führen wir in der Klinik des Diakoniewerkes München-Maxvorstadt durch, einer Beleg-Klinik, die nach modernstem Standard ausgestattet ist. Hier lassen sich auch größere Operationen durchführen, für die erforderliche Narkose stehen Anästhesisten zur Verfügung.

Ambulante Eingriff erfolgen in der Praxis. Die meisten kleineren Eingriffe werden in örtlicher Betäubung vorgenommen. Größere Eingriffe wie zum Beispiel Leistenbruchoperationen werden unter bestimmten Vorraussetzungen auch ambulant in Narkose durchgeführt. Hierzu arbeiten wir mit Herrn Dr. med. Ulsamer, Facharzt für Anästhesie, zusammen, der Vollnarkosen oder Regionalanästhesien in der Praxis durchführt.

Schwerpunkte

Operative Schwerpunkte liegen auf folgenden Gebieten:

Chirurgie von Haut und Unterhaut

Wir entfernen Veränderungen der Haut und des Unterhautgewebes wie zum Beispiel Muttermale, Warzen, vergrößerte Talgdrüsen oder Fettgewebsgeschwülste. Diese Eingriffe werden in den allermeisten Fällen in örtlicher Betäubung durchgeführt. Großen Wert wird dabei auf eine kosmetisch ansprechende Nahttechnik gelegt.

Entzündliche Erkrankungen

Dies umfasst die operative Behandlung von Abszessen und anderen entzündlichen Erkrankungen sowie eingewachsenen Zehennägeln. Viele dieser Eingriffe lassen sich in örtlicher Betäubung durchführen, für große Abszesse ist jedoch manchmal eine Narkose erforderlich.

Handchirurgie

Wir untersuchen und behandeln die folgenden Erkrankungen der Hand:

  • Ganglion an der Hand und am Handgelenk, das sind kugelartige feste Geschwülste, die zumeist von Gelenkkapseln oder Sehnenscheiden ausgehen. Häufig werden sie auch als Überbein bezeichnet.
  • Karpaltunnell-Syndrom. Hierbei kommt es durch Veränderungen eines Bandes, das im Bereich der Handwurzel das Dach des sogenannten Karpaltunnels bildet, zu einer Verengung dieses Karpaltunnels, wodurch der durchlaufende Nerv zusammengedrückt wird. Dies führt zu einem Taubheitsgefühl an den mittleren drei Fingern, das häufig verstärkt nachts auftritt.Die Behandlung besteht in der operativen Durchtrennung des Bandes, so dass der Nerv wieder frei liegt.
  • Morbus Dupuytren. Hierbei handelt es sich um einen knotigen Umbau der Faserplatte in der Hohlhand, der letztlich dazu führen, dass einer oder mehrere Finger in die Hohlhand gezogen und nicht mehr vollständig gestreckt werden können. Die Knotenbildung in der Hohlhand kann operativ entfernt werden.
  • Schnellender Finger. Durch eine Verengung einer Sehnenscheide oder eines Ringbandes kann es zum Hängenbleiben der Sehne eines Fingers kommen, der dann nicht mehr normal gebeugt werden kann und erst bei erhöhtem Kraftaufwand plötzlich weiter "schnalzt". Die Behandlung erfolgt durch operative Beseitigung der Engstelle.

Unfälle

Wir behandeln akute Unfälle wie Schnittverletzungen oder andere offene Wunden, Zerrungen, Verstauchungen etc.

Auch die Entfernung von Platten, Drähten oder Schrauben nach Knochenbrüchen wird angeboten.

Außerdem führen wir als H-Arzt die berufsgenossenschaftliche Behandlung von Arbeits- und Schulunfällen durch.